Online-Stipendium, Karriereinfos, Praktika, Jobs, Karrierenetzwerk - e-fellows.net
Home Suche Kontakt Hilfe About Partner Neu Anmelden
News Schueler Stipendium Studium Karriere Campus Alumni
 
Feedback zum aktuellen Artikel Seite per Mail empfehlen Seite ausdrucken Hilfe
Roche in Mannheim
10.04.2007

Roche Diagnostics

Mitarbeiter im Gespräch


Christian Pinkpank
Christian Pinkpank, Jahrgang 1976, absolvierte während seines BWL-Studiums in Bamberg einen MBA in den USA. Seit Juli 2005 durchläuft er bei Roche Diagnostics in Mannheim das zweijährige Management Start Up Programm Classic und ist speziell im Bereich Marketing und Vertrieb eingesetzt. Vor kurzem hat er seine dreimonatige Auslandsstation in Prag beendet.
Herr Pinkpank, warum haben Sie sich nach Ihrem BWL-Studium für Roche Diagnostics entschieden?
Auf einer Karrieremesse bin ich auf Roche Diagnostics aufmerksam geworden. Das Unternehmen erschien mir dabei bereits während des ersten Gesprächs als besonders offen. Ich hatte während meines Studiums in Bamberg ein Auslandsjahr in den USA eingelegt und dort einen MBA erworben. Dementsprechend war mir ein Trainee-Programm in einem international aufgestellten und global handelnden Unternehmen sehr wichtig. Das Programm von Roche hat dahingehend all meine Erwartungen erfüllt.

Was sind die Stationen Ihres Trainee-Programms?
Das zweijährige Programm gliedert sich in der Regel in fünf Phasen, von denen die ersten drei jeweils sechs Monate dauern und das letzte Halbjahr noch einmal in zwei Quartale aufgeteilt ist. Die ersten sechs Monate verbringt jeder Trainee im Außendienst, um die Produkte und die "Basis" kennen zu lernen. Auch wenn ich anfangs etwas skeptisch war, bin ich nun überzeugt, dass dies genau der richtige Einstieg ist, um das Unternehmen und seine Kunden optimal kennen zu lernen. Im Anschluss an zwei jeweils sechsmonatige Projektphasen bin ich dann für drei Monate nach Prag gegangen, wo ich auch jetzt noch bin. Mittlerweile ist das Auslandsprojekt ein fester Bestandteil des Trainee-Programms. Die letzten drei Monate werde ich wieder in Mannheim verbringen.

Warum haben Sie sich für Prag entschieden? Sprechen Sie tschechisch?
Die Wahl meiner Auslandsstation lag nicht bei mir. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, weltweit eingesetzt zu werden, da Roche auf allen Kontinenten gut aufgestellt ist. Bei mir stand aber recht schnell fest, dass es Richtung Osteuropa gehen würde. Die Trainees werden je nach vorhandenen Projekten in den einzelnen Bereichen eingesetzt. Bei mir stellte sich dann schließlich heraus, dass es in Prag eine Aufgabe für mich gibt. Tschechisch spreche ich nur wenig, aber ich habe natürlich während meines Aufenthaltes einiges gelernt und auch im Vorfeld einen durch Roche gesponserten Sprachkurs belegt. Da die meisten tschechischen Kollegen auch Englisch oder Deutsch sprechen, kann ich mich auch so ganz gut verständigen.

Wie ist die Atmosphäre bei Roche in Prag? Ist es anders als in Deutschland?
Da einige Kollegen bereits im Ausland gearbeitet haben, ist die Situation hier international geprägt – ich kann also keine konkreten Unterschiede benennen. Dadurch, dass wir aber nur ein kleines Team von rund 30 Leuten sind, ist die Atmosphäre recht familiär. Bei Fragen kann ich mich immer sehr unkompliziert an die Kollegen wenden. Grundsätzlich muss ich aber betonen, dass es wichtig ist, offen für die Arbeitsweisen hier zu sein und nicht alles durch die "deutsche Brille" zu betrachten. Man lernt sehr gut, sich den jeweiligen Gepflogenheiten anzupassen.

Was sind Ihre Aufgaben beim Projekt in Prag?
Ich arbeite hier im Bereich der Labordiagnostik und bin für ein Projekt im Rahmen des tschechischen Key Account Managements zuständig. Inhaltlich geht es dabei um die taktische und strategische Unterstützung des Vertriebs unserer Produkte an Kunden wie Privatlabore, Kliniken und Krankenhäuser. Neben der Zusammenarbeit mit den Key Accountern und dem regionalen Sales Manager berichte ich auch an meinen obersten Vorgesetzten hier in Prag, den General Manager.

Inwiefern bringt Sie Ihr Auslandsaufenthalt beruflich und persönlich weiter?
Es ist sehr interessant, das Unternehmen Roche und die Branche auch aus einer anderen Perspektive kennen zu lernen. Dadurch bekommt man eine neue Sichtweise auf die Abläufe und kann das große Ganze besser beurteilen. Außerdem bedeutet dies natürlich auch eine gute Vorbereitung auf eine Arbeit in einem internationalen Konzern. Ich zeige Einsatzbereitschaft und Mobilität. Aber auch die persönliche Entwicklung ist meiner Meinung nach besonders wichtig. Man stellt sich der Herausforderung, in einer fremden Kultur zu arbeiten und beweist dadurch eine erhebliche Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.

Noch ein Wort zum Schluss: Wie ist denn die Kneipenszene in Prag?
Die Szene ist hier sehr groß und abwechslungsreich. Ich gehe oft in die kleinen Bierlokale, die sogenannten "pivnice", in denen sich auch die Einheimischen treffen. So ergeben sich zahlreiche Gelegenheiten, die tschechische Kultur und neue Leute kennen zu lernen. Auch meine Sprachkenntnisse verbessern sich dadurch.


Seite Eins: "Partner im Profil: Zwischen Know-how- Transfer und Entsendung".
e-fellows.net Login
Account:
Passwort:
Einloggen >>
Logindaten vergessen ?
Verwandte Beiträge:

  • Roche: Mentoren-Mentee-Treffen


  • Angebote von
    Roche Diagnostics
    bei e-fellows.net:

    Praktika
    Trainee-Programme
    Jobs
    Mentoren
    Gesellschafter: Deutsche Telekom AG, McKinsey & Company Inc, Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH
    Copyright e-fellows.net 2000-2009 · Impressum · Nutzungsbedingungen
    News · Schueler · Stipendium · Studium · Karriere · Campus · Alumni
    Home · Suche · Kontakt · Hilfe · About · Partner · Neu Anmelden