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12.11.2008 von Carolin Metz Ausrüstung für Crossgolf: HOLZundEISEN"Jeder hat das Zeug zum Gründer"Crossgolf kennt nicht jeder. Kein Wunder, dass es vor fünf Jahren dafür nicht viel Ausrüstung gab. Was machte Alumnus Armin also, als er das Golfen an allen nur denkbaren Orten für sich entdeckte? Er gründete kurzerhand ein Unternehmen, das Ausrüstung für Crossgolf verkauft: HOLZundEISEN.
Du denkst, Golfen ist nur was für die oberen Zehntausend, die sich in den Golfclubs dieser Welt tummeln? "Golf doch, wo du willst!" hält Armin das Motto seiner Marke dagegen. Er ist selbst großer Fan vom Crossgolf - das bedeutet: Abschlagen, wo man geht und steht: auf der freien Wiese, in der Stadt... Genau das tat Armin nämlich vor einigen Jahren zusammen mit Freunden - und stellte danach fest, dass er diesen Sport gar nicht erfunden hatte, sondern dass es ihn schon gab: Crossgolf eben. Was macht den Crossgolfer glücklich?Armin hatte davor nie klassisches Golfspielen gelernt - und stellte trotzdem schnell fest, was den Unterschied ausmacht: Crossgolfer sind im Gegensatz zu "normalen" Golfern oft etwas jünger und gehen ihren Sport auch etwas lockerer an. Also brauchen sie Golfschläger, die speziell auf ihren Sport zugeschnitten sind. Sie haben oft noch nicht die finanziellen Mittel für eine vollständige, professionelle Golfausrüstung. Und sie brauchen Eisen, die etwas robuster sind. Immerhin haben die meisten nur wenige oder keine Trainingsstunden genommen. Genau so etwas suchte Armin, nachdem er Crossgolf für sich entdeckt hatte. Gibt's nicht? Dann mach ich's selbst!Aber Armin und sein Freund Alexander mussten schnell feststellen, dass es keine passende Ausrüstung für Crossgolfer gab. Also nahmen sie die Sache kurzerhand selbst in die Hand. Ihnen war bald klar, dass sie eine Marktlücke aufgetan hatten. Gemeinsam gründeten sie "HOLZundEISEN". Der Name spielt auf die klassische Golfausrüstung an, die eben aus diversen Hölzern und Eisen besteht - auch wenn die bei "HOLZundEISEN" alles andere als klassisch sind. Zunächst kauften Armin und Alexander normale Golfschläger günstig ein und verkauften sie dann für einen immer noch sehr niedrigen Preis über den Shop weiter. Vom Reißbrett zur original Crossgolf-AusrüstungAngebote für günstige Golfschläger gab es aber mit der Zeit immer mehr im Internet. Die passionierten Crossgolfer beschlossen also, sich nicht mehr über den Preis zu differenzieren, sondern über ihr Produkt. Mittlerweile verkaufen sie Schläger, die auf die Bedürfnisse von Crossgolfern abgestimmt sind - schließlich wissen sie selbst am besten, worauf es dabei ankommt. Sie experimentierten mit verschiedenen Modellen und entwickelten schließlich eigene Hölzer und Eisen. Green Golf: recycelte GolfbälleAuch sonst bietet der Webshop alles, was das Herz des Crossgolfers in edlen Golfclubs wahrscheinlich vergeblich sucht: Wer sonst hätte Verwendung für recycelte Golfbälle? Für Armin aber ganz selbstverständlich, die in seinem Shop anzubieten: "Ein Ziel beim Crossgolf kann es sein, die Bälle so weit wie möglich zu schießen - das kann ganz schön teuer werden, wenn man dauernd neue Golfbälle kaufen muss." Außerdem gibt es einen eigenen Blog, in dem die beiden Gründer über Neuigkeiten rund um ihr Unternehmen und auch ums Crossgolfen berichten. Auf einer Karte können andere Fans die besten Plätze für Crossgolf markieren und anderen Shopnutzern weiterempfehlen. Jeder ist ein GründerDer Erfolg zeigt sich im Umsatz, der inzwischen im fünfstelligen Bereich liegt. Ganz unverhofft kam Armin nicht zu seinem eigenen Unternehmen: Er wollte schon immer Gründer sein. Eigentlich kann er gar nicht verstehen, wieso jemand KEIN Unternehmen gründet: "Ich glaube, jeder ist zum Unternehmer geboren. Vielleicht nicht in dem Sinne, dass jeder dann auch wirklich den Mut dazu aufbringt. Aber in Indien zum Beispiel bemühen sich so viele, ihr eigenes kleines Unternehmen aufzubauen - weil es einfach nicht die Strukturen wie bei uns gibt. Dieser Unternehmertrieb und der Wunsch, etwas aufzubauen, steckt in jedem." Kein Wunder, dass er schon die Idee für die nächste Gründung im Kopf hat.
Armin über sich und sein Unternehmen Mein Unternehmen habe ich gegründet, weil... ... ich schon immer Unternehmer werden wollte und eine Marktlücke erkannt habe in einer Sportart, die mir selbst Spaß macht. Mein Unternehmen ist profitabel, weil... ... bei uns gilt: Erlös - Kosten ≥ 0. ;-) Unternehmer sein liegt mir, denn... ... ich glaube daran, dass jeder als Unternehmer geboren wurde. Startkapital erhielt ich... ... über private Ersparnisse, inzwischen finanzieren wir uns über das laufende Geschäft. Wenn ich nicht mein Unternehmen leite, dann... ... spiele ich natürlich Crossgolf. In fünf Jahren... ... habe ich als Unternehmer nicht nur monetäre Werte aufgebaut, sondern als Unternehmer auch etwas für die Gesellschaft getan. Man merkt, ich habe meine Diplomarbeit zum Thema "Social Entrepreneurship" geschrieben ;-) Mein Tipp für andere Unternehmensgründer: Glaubt an euch und eure Idee. Der Unterschied zwischen einem Unternehmer und einem Nicht-Unternehmer ist der, dass der Unternehmer unternimmt. |
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