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03.08.2006 von Heike Helfenstein
Roche Diagnostics
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Sandra Wolf (25) studierte Verfahrens- technik an der FH Mannheim. Ihr Kontakt mit Roche Diagnostics kam schon zu Beginn des Studiums über eine studienbegleitende Tätigkeit zustande.
"Ich wusste schon mit 21, welches Berufs- ziel ich habe. Verfahrenstechnik ist für mich ein richtig spannendes Gebiet." |
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Frau Wolf, woher wussten Sie schon mit 21 Jahren, welches Berufsziel Sie haben?
Mein Interesse lag schon immer auf den technisch-naturwissenschaftlichen Fragestellungen. Deshalb habe ich Verfahrenstechnik an der FH Mannheim studiert. Diese FH war sehr gut für Praxiskontakte und kooperiert mit verschiedenen Unternehmen der Umgebung. Ich war neugierig auf Roche und habe mich dort für das studienbegleitende Praktikum beworben. Die Ergänzung der Theorie durch die Praxis von Beginn des Studiums an fand ich klasse. Ich habe durch meine Tätigkeit bei Roche erst zu unterscheiden gelernt, was wichtig und was unwichtig in der Theorie ist.
Was haben Sie in Ihrer studienbegleitenden Tätigkeit bei Roche gemacht?
Ich habe in Projekten der technischen Betreuung der Chemie- betriebe gearbeitet. Und ich konnte daran meine Diplomarbeit anschließen. Darin ging es um "insitu" Partikelmessung. Ich habe verschiedene Kristallisationsprozesse untersucht, die immer eine Art Black Box für Verfahrenstechniker darstellen. Es geht darum, die Prozesse messbar und die Ergebnisse bewertbar zu machen. Im Ergebnis dient die Untersuchung dazu, Prozesse bei der Medikamentenherstellung zu verbessern und Zeit in der Produktion zu sparen. Die Medikamente dienen der Bekämpfung von Krebs und Osteoporose.
Könnten Sie sich Ihre Tätigkeit auch für ganz andere Produkte in einem ganz anderen Unternehmen vorstellen?
Grundsätzlich ja, denn die Produkte sind für mich nicht wesentlich. Mir geht es mehr um den Prozess an sich. Nicht egal ist mir jedoch das berufliche Umfeld. Hier bei Roche gibt es nette Kollegen und eine ergebnisorientierte Arbeitsatmosphäre. Das motiviert mich und deshalb habe ich mich auch 2005 entschieden, hier im Diagnostika-Bereich von Roche fest als Betriebsingenieurin einzusteigen.
Tipps für e-fellows, die auch den frühen Kontakt in die Wirtschaft suchen?
Soviel Praxiserfahrungen sammeln wie möglich! Dazu gehört auch, schon früh Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen. Wer ein paar Referenzen hat und Leute kennt, die ihn weiterempfehlen können, hat immer einen Bonus vor anderen Bewerbern.
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Paul Wiggermann (28) hat ein "doppeltes Doppelstudium" absolviert: Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der TU Berlin, wo er Vorlesungen in Elektrotechnik und BWL hörte, machte er den Abschluss der EM Lyon als Diplom-Ingenieur und Master of Science in Management. Seit Anfang Juni 2006 ist er als Manager im International Order Management für die Region EMEA tätig und leitet ein Team von 15 Mitarbeitern.
Paul Wiggermann ist seit kurzem auch Mentor bei e-fellows.net. Sein Tipp: "An den Universitäten lernt man leider selten, was Management wirklich bedeutet. Also nutzen Sie Kontakte, bilden Sie Netzwerke!" |
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Woran erkennt man eigentlich, ob ein Traineeprogramm gut ist, Herr Wiggermann?
Es gibt zwei Sorten von Programmen: Beim einen ist man schlicht der Edelpraktikant und bekommt auch entsprechende Aufgaben. Beim anderen gibt es ein hohes Maß an Förderung und Betreuung sowie Aufgaben, an denen man wachsen kann. Zur Unterscheidung reicht oftmals die Frage, was aus vorherigen Trainees nach dem Programm geworden ist! Als ich im Dezember 2003 im Assessment Center von Roche saß, wurde mir klar, dass es sich beim Management Start Up Program Global Logistics um ein echtes und ernst gemeintes Führungskräfte-Nachwuchs Programm handelt, das mich fordern und weiterbringen würde.
Wie kommt man als Wirtschaftsingenieur auf Roche Diagnostics?
Zugegebenermaßen gar nicht so einfach. Zunächst hatte ich die üblichen Vertreter der Automobilbranche im Kopf, als ich an einen Einstieg in der Logistik dachte. Außerdem konnte ich mir auch einen Berufsstart im Ausland, zum Beispiel in Frankreich, vorstellen. Eine Mail von e-fellows.net mit Informationen zum Management Start Up Program, dem Traineeprogramm bei Roche, klang allerdings so vielversprechend, dass ich mich beworben habe. Und das, obwohl es eigentlich noch viel zu früh für mich war, da ich noch mitten in einem Auslandspraktikum steckte und zusätzlich die Diplomarbeit noch vor mir hatte.
Wie hat man Sie dennoch überzeugen können?
Überzeugt im Gespräch mit Roche hat mich vor allem die Unternehmenskultur. Es gibt hier ein offenes Miteinander im Team, spannende Aufgaben und hervorragende Perspektiven. Dass auch die Gehaltsperspektiven überdurchschnittlich gut waren, erleichterte natürlich die Entscheidung.
Worauf sollte ein Trainee bei Roche gefasst sein?
Meiner Meinung nach vor allem darauf, dass man schnell eigenverantwortlich arbeiten kann und muss. Außerdem kann es schnell passieren, dass der noch frische Blick von außen auch von erfahrenen Managern gefragt und geschätzt wird. Das hat mich anfangs überrascht, weil ich mir vor allem erst mal selbst einen Überblick über die Prozesse verschaffen wollte. Das Training on und off the job fordert einen und man sollte hier von Anfang an bereit sein, sich aktiv einzubringen. Durch Fragen und die hilfsbereite Atmosphäre unter den Kollegen konnte ich aber schnell dazu lernen und entwickelte den gewünschten Helikopterblick. Dass gute Leistung honoriert wird und dass das Programm tatsächlich auf Führungsaufgaben vorbereitet, sieht man daran, dass ich nach den knapp zwei Jahren schon eine erste Führungsposition übernehmen konnte.
Mehr Infos zum Traineeprogramm gibt es auch im Erfahrungsbericht von Mike Sander >>
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Angebote von Roche Diagnostics bei
e-fellows.net:
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