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Studierende im Elitenetzwerk Bayern

Elitenetzwerk-Studiengang FIM

Finanz- & Informations- management (FIM)

Finanz- & Informationsmanagement (FIM) ist ein in Deutschland einzigartiger Studiengang an der Schnitt- stelle von Finanzmanagement und Informations- wirtschaft. Neben der fachlichen Ausbildung bietet er eine umfassende überfachliche Weiterbildung: Persönliches Mentoring, Soft-Skill-Seminare für Führungskräfte oder interdisziplinäre Veranstaltungen. Auslandsstudium und -praktika runden das Programm ab. Der Studiengang wird vom Elitenetzwerk Bayern gefördert.

Martin Jetter, Executive Director IBM Germany
"Der Elitenetzwerk-Studiengang Finanz- & Informationsmanagement ist einzigartig in Deutschland: Durch die Kombination von exzellenter akademischer Ausbildung mit enger Vernetzung zur unternehmerischen Praxis werden hier hochtalentierte und motivierte Studierende zu gefragten Nachwuchsführungskräften für global agierende Unternehmen entwickelt."

Martin Jetter, Geschäftsführer IBM Deutschland Praxismentor

Individuelle Studienplanung & internationale Ausrichtung

Der zweisprachige (englisch/deutsch) Studiengang richtet sich an Bachelor-Absolventen und Studenten mit abgeschlossenem Vordiplom. Sie erhalten in vier bis fünf Semestern eine hervorragende akademische Ausbildung, die ihnen auch Zugang zu nationalen und internationalen Forschungsprojekten ermöglicht. Die Praxisorientierung des Programms wird durch die Zusammenarbeit mit namhaften internationalen Unternehmen unterstrichen. Sie stehen den Studenten bei ihrer beruflichen Entwicklung zur Seite. Die Kooperation mit Partneruniversitäten in Singapur, Kanada, Großbritannien und Norwegen gewährleistet durch den Einbezug renommierter Gastdozenten eine fachliche Ausbildung auf internationalem Niveau und ermöglicht den Studenten Aufenthalte an namhaften ausländischen Universitäten.

Ein weiteres Markenzeichen von FIM ist, dass die Studenten gemäß ihrer persönlichen Zielen, Stärken und Interessen das Studium individuell gestalten können und so die Weiterentwicklung des Programms aktiv mitgestalten. Im überfachlichen Bereich unterstützen Seminare und Workshops für Führungskräfte die Persönlichkeitsentwicklung.


Mentoring & beste Praxiskontakte

Besonderer Wert wird während des gesamten Studiums auf eine intensive persönliche Betreuung gelegt. Jedem Studierenden werden zwei persönliche Mentoren zur Seite gestellt: ein hochrangiger, dem Studierenden fachnaher Professor sowie ein Praxismentor in der Regel auf Geschäftsführungs- oder Vorstandsebene. Das ermöglicht nicht nur einen intensiven Austausch und die Möglichkeit, von Führungspersönlichkeiten zu lernen, sondern auch die Chance, wertvolle persönliche Netzwerke zu knüpfen.


Highlights von FIM
  • International anerkannter Abschluss
    Diplom/Master of Science with honors
  • Hochrangige Dozenten
    Neben renommierten Wissenschaftlern der beiden Trägeruniversitäten (TU München und Universität Augsburg) gehört eine Vielzahl international anerkannter Experten aus den Bereichen Finanzmanagement und Informationswirtschaft zur Affiliated Faculty. Gemeinsam mit Praxispartnern gestalten sie innovative und einzigartige Lehrangebote für die Studierenden. So können sie zu international gefragten Nachwuchsführungskräften ausgebildet werden.
  • Enge Kooperation mit Praxispartnern
    Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft ist ein besonderes Merkmal des Studiengangs. Partner des Studiengangs sind: IBM, Allianz Global Investors (AGI), A.T. Kearney, Bayerische Landesbank, Deutsche Bank, O2 Germany, Radeberger Gruppe, UPM Kymmene und ACI. Die Partnerunternehmen engagieren sich dabei – zum Beispiel im Rahmen von Projektarbeiten oder Gastvorträgen – sowohl in der Lehre als auch außerhalb des Curriculums und bieten unter anderem attraktive Praktika im In- und Ausland an oder unterstützen die Studierenden bei der Karriereplanung.
  • Auslandsvernetzung
    Beste Kontakte und etablierte Austauschprogramme bestehen unter anderem mit folgenden Forschungseinrichtungen: Haskayne School of Business, University of Calgary (Kanada), ICMA Centre an der University of Reading (Großbritannien), John Molson School of Business, Concordia University, Montreal (Kanada), Norwegian School of Economics and Business Administration, Bergen (Norwegen), Risklab an der University of Toronto, Ontario (Kanada) und The National University of Singapore (Singapur).
  • Persönliches Mentoring
    Alle Studierenden werden individuell durch hochkarätige Mentoren aus Wissenschaft und Praxis begleitet.
  • Individuelle Studiengestaltung
    Neben einem breiten Fächerangebot während der ersten Semester ermöglicht FIM den Studierenden, im vierten Semester ein individuelles Forschungsprojekt durchzuführen, in dessen Rahmen Auslandsaufenthalte, Praktika oder wissenschaftliche Projekte absolviert werden können.
  • Sehr gutes Betreuungsverhältnis
    Auf jeden Dozenten kommen lediglich zwei Studenten. Das ist grundlegend für eine äußerst interaktive und fachlich profunde Ausbildung. Da die Vorlesungen und Seminare exklusiv für FIM angeboten werden, liegt die Anzahl der Teilnehmer in Pflichtveranstaltungen bei maximal 25, im Wahlbereich sogar bei etwa sieben Studierenden.
  • Stipendien/Studienfinanzierung
    FIM kooperiert mit namhaften Stiftungen, die – ebenso wie die Praxispartner IBM und Allianz Global Investors – gezielt Stipendien für FIM-Studierende bereitstellen. Darüber hinaus besteht für die Möglichkeit, ein spezielles Studienfinanzierungsangebot zu besonders günstigen Konditionen in Anspruch zu nehmen.


Bewerbung

Jährlich stehen 20 bis maximal 30 Studienplätze zur Verfügung, die über ein zweistufiges Auswahlverfahren – eine schriftliche Bewerbung und ein persönliches Interview – vergeben werden.

Zulassungsvoraussetzung ist ein herausragender Bachelor, bei Diplom-Studenten ein herausragendes Vordiplom in den Studiengängen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik, (Angewandte) Informatik, Mathematik einschließlich Finanz- und Wirtschaftsmathematik sowie vergleichbaren Fächern, gute Deutsch- und Englischkenntnisse, ausgeprägte Team- und Soft-Skills und die Bereitschaft, sich im und für den Studiengang zu engagieren und diesen aktiv mitzugestalten.

Bewerbungsfrist sind jeweils der 28. Februar und der 31. Mai eines Jahres. Empfohlen wird jedoch eine Bewerbung zum 28. Februar, da FIM in der zweiten Runde am 31. Mai nur noch Restplätze vergibt. Das Studium startet jeweils zum Wintersemester.


Business Partner des Studiengangs
FIM-Praxispartner
Kontakt
Tobias Gaugler
Universität Augsburg
Universitätsstraße 16
86135 Augsburg
Tel.: +49 (0)821 25923-15
Fax: +49 (0)821 598-4225
E-Mail: tobias.gaugler@wiwi.uni-augsburg.de

Matthias Scherer
Technische Universität München
Boltzmannstraße 3
85748 Garching bei München
Tel.: +49 (0)89 289-17406
Fax: +49 (0)89 289-17407
E-Mail: scherer@ma.tum.de

Internet: www.tum.de/fim


Programmteilnehmer im Gespräch:


Anna-Luisa, Studentin im Studiengang Finanzmanagement und Informationsmanagement [Quelle: e-fellows.net]
e-fellow Anna-Luisa (22) befindet sich momentan im zweiten Semester des Master-Studiengangs "Finanz- & Informationsmanagement" (FIM) an der Universität Augsburg/TU München. Davor hat sie - ebenfalls in Augsburg - vier Semester lang informationsorientierte BWL (iBWL) auf Diplom studiert.

"Die Interviewer wollen einfach herausfinden, wie man so ist. Deshalb auch mein Tipp: Ehrlich sein!"

Wie hast du von FIM erfahren?
Die Studierenden an der Uni Augsburg erfahren regelmäßig in den Lehrveranstaltungen von FIM, da die beteiligten Lehrstühle dort für den Studiengang Werbung machen. So habe auch ich davon gehört. Nach Gesprächen mit Studenten, die bereits FIM studierten, habe ich mich entschlossen, mich zu bewerben. Ich wollte immer schon mein BWL-Studium mit anderen Inhalten kombinieren. Daher interessierte mich die Spezialisierung an der Schnittstelle von Finanzmanagement und Informationsmanagement. Außerdem gefiel mir die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis. Weil ich schon an der Schule gerne Sprachen gelernt habe, reizte mich die Möglichkeit, einen Auslandsaufenthalt zu integrieren. Die intensive Betreuung in kleinen Gruppen spielte bei meiner Entscheidung ebenfalls eine Rolle.

Bevor du zu FIM gewechselt bist, hast du schon vier Semester lang im Diplomstudiengang BWL in Augsburg studiert. Wie ist das Auswahlverfahren denn in deinem Fall abgelaufen?
Das Auswahlverfahren war für mich wie für alle anderen Bewerber. Ich habe einfach meinen Lebenslauf eingereicht, ein Anschreiben und Zeugnisse. Dann wurde ich zu einem Interview eingeladen, das Professoren und Vertreter aus der Praxis führten. Wir sprachen über meinen Lebenslauf, aber auch über fachliche Themen.

Muss man sich dieses Interview wie eine Prüfung vorstellen?
Nein, eigentlich nicht. Das heißt, ein wenig hat es schon von einer mündlichen Prüfung. Aber es läuft recht locker ab. Die Interviewer wollen einfach herausfinden, wie man so ist. Deshalb auch mein Tipp: Ehrlich sein! Außerdem wollen sie sich ein Bild davon machen, ob die Person vor ihnen motiviert ist, sich auch über das Studium hinaus engagiert und ob sie bereit ist, den Studiengang mitzugestalten. Sie loten auch aus, ob der Bewerber nur sein Fachwissen kennt oder sich beispielsweise über das aktuelle Tagesgeschehen informiert. Ich würde Bewerbern also raten, sich vor dem Interview über fachfremde Themen zu informieren. Natürlich wird auch geprüft, ob der Bewerber die Inhalte seines Studiums kennt.

Welche Kurse besuchst du?
Im ersten Semester finden Angleichungskurse statt. Die müssen alle Studenten besuchen, damit sie den gleichen Wissensstand haben, denn sie kommen ja aus verschiedenen Fachrichtungen. Das sind mathematische Kurse, Kurse aus der BWL, aus der Informatik und der Wirtschaftsinformatik. Im zweiten Semester gehen die Kurse über das reine Basiswissen hinaus. Spezialisieren können wir uns erst im dritten Semester: auf Finanzmanagement, auf Informationsmanagement oder auf die Schnittstelle zwischen beiden. Bei der Spezialisierung ist nicht wichtig, was wir vorher studiert haben. Auch wer vorher Informatik studiert hat, kann sich auf Finanzmanagement spezialisieren oder umgekehrt.

Arbeitet ihr viel mit Fallstudien?
Ja, aber wir besuchen auch Vorlesungen. Die können allerdings auch mal länger als eineinhalb Stunden dauern - je nachdem, wie der Professor es für sinnvoll hält. Wir haben häufiger als im regulären Studium Vorlesungen, die als Blockveranstaltungen gestaltet sind. Dazu kommen Projektarbeiten und eben Fallstudien. Die Ergebnisse präsentieren wir dann in einem Referat, das benotet wird. Außerdem bearbeiten wir häufig Übungsblätter, um den Stoff zu vertiefen. Viele Kurse enden aber ganz normal mit einer Seminararbeit oder einer Klausur.

Wie helfen dir deine Mentoren weiter?
Es gibt für jeden Studenten sowohl einen Wissenschafts- als auch einen Praxismentor. Der Wissenschaftsmentor ist ein Professor. Mit ihm kann man beispielsweise die Wahl der Kurse diskutieren. Mein Praxismentor ist eine Führungspersönlichkeit von IBM. Alle Praxismentoren geben gerne ihr Wissen weiter und wollen die Studenten gezielt fördern. Während "Individual Study & Research"-Phase - eines Zeitraums, der für Forschung und Praktika genutzt wird - helfen beide Mentoren bei der Planung und auch bei der Durchführung. Nach dem Studium unterstützen die Mentoren die Studenten bei der Berufswahl. Oft betreut der Wissenschaftsmentor die Masterarbeit - mit ihm kann man auch eventuelle Promotionswünsche besprechen. Wenn ein Student ein Praktikum im Unternehmen seines Praxismentors gemacht hat, gibt es oft die Möglichkeit, in dieser Firma einzusteigen.
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